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Robocup

Robocup

Der jährlich statt findende Robocup, bei dem zwei Roboterteams gegeneinander Fußball spielen, ist ein Standard-Versuchsfeld für die Forschung auf dem Gebiet der Agententechnologie. Die Robocup-Organisation (www.robocup.org) veranstaltet jährlich mehrere Wettbewerbe für Roboter unterschiedlicher Größen. Besondere Bedeutung für KI-Forschung hat die Simulation League, bei der die physikalischen Gegebenheiten des Fußballs nur simuliert werden und die elektrotechnischen und mechanischen Probleme des Roboterbaus ausgeblendet werden. Dadurch ist es möglich, sich ausschließlich auf die „klassischen“ Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz, wie Kooperation, Planen, Lernen, etc., zu konzentrieren.

Die Teilnehmer/innen der Lehrveranstaltung sollen gemeinsam ein schlagkräftiges Robocup-Team entwickeln. Die Arbeit findet in Gruppen statt, die zunächst eine gemeinsame Basis erarbeiten (Software-Architektur, Weltmodell und Basis-Funktionalitäten).

Danach entwickeln und optimieren die Gruppen einzelne Fähigkeiten des Robocup-Teams, z.B. Abwehr- und Angriffsverhalten, Passspiel, Lernverfahren, Rollenverteilung, etc.

Das zu entwickelnde Roboterteam soll über den von der Robocup-Organisation bereitgestellten SoccerServer gegen andere Mannschaften simulierte Fußballspiele austragen können.

Der Robocup bietet ein ideales Lern- und Forschungsumfeld, in dem anspruchsvolle Problemstellungen von den Studierenden selbständig erschlossen werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen sich dann in einem iterativen Implementierungsprozess in die Praxis umsetzen und in Spielen gegen andere Roboterteams validieren.

Die wesentlichen Schritte im Laufe des Projekts sind:

  1. Sichten und Auswerten der Literatur zum Thema Robocup
  2. Einarbeitung in das vom DAI-Labor entwickelte Agentenframework JIAC
  3. Entwurf einer auf die Robocup-Belange optimierten Architektur
  4. Realisierung von Basisfähigkeiten und des Weltmodells
  5. Entwurf und Optimierung konkreter Spielertypen und Spielsituationen
  6. Dokumentation und Systemtest
  7. Abschlusspräsentation

Der Softwareentwicklungsprozess ist iterativ. Die erzielten Teilergebnisse können dann im Wettbewerb gegen andere Robocup-Teams validiert werden.

Das Resümee der ersten RoboCup-Veranstaltung im WS2002/2003 ist verfügbar!