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PJ+SE Interactive Systems

Modul: Interactive Systems (MINF-IS-InSy)
Semester: Wintersemester 2011/12
Art: PJ (4 SWS / 6 LP)
LV-Nr.: 0435 L 779
Veranstalter: Prof. Albayrak, Grzegorz Lehmann, Frank Trollmann
Ort und Zeit: Mi. 14 - 16, TEL 1314, ab 19.10

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Diese Veranstaltung wird online mit ISIS durchgeführt Bitte melden Sie sich dort an!

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Ihre Anmeldung ist zunächst unverbindlich.

Beschreibung

Interaktive Applikationen in intelligenten Umgebungen müssen gezielt auf den Nutzer, seine Präferenzen und seine Umgebung eingehen können. Dies bedingt eine zusätzliche Komplexität im Entwicklungsprozess. Eine Möglichkeit um mit dieser Komplexität umzugehen ist der Einsatz von Software Modellen, sowohl zur Design-Zeit als auch zur Laufzeit. Mithilfe von Modellen werden komplexe Softwaresysteme vom Entwickler schrittweise spezifiziert und verfeinert. Jedes Modell beschreibt einen bestimmten Aspekt der Applikation und versteckt Details, welche in dessen Kontext irrelevant sind. Statt das adaptive Verhalten der Applikation in Codefragmenten zu implementieren, definiert der Entwickler Adaptionen in Form von Modelltransformationsregeln. Diese werden zur Laufzeit evaluiert und angewandt.

Ziel dieser Lehrveranstaltung ist die Einführung in Techniken der Modellgetriebenen Entwicklung von interaktiven Applikationen, sowie der Nutzung von Modellen zur Laufzeit. Dies wird anhand einer Projektaufgabe verdeutlicht, welche die Definition einer ausführbaren Modellierungssprache beinhaltet.

Szenario

Um die Definition von adaptiver Applikationslogik zu ermöglichen soll im Rahmen des Projektes eine ausführbare Petri-Netz Modellierungssprache definiert werden. Auf Basis der EMF Technologie soll ein Petri-Netz Metamodell entworfen werden. Mithilfe einer ausgewählten Transformationstechnologie (KerMeta, AGG, ATL) soll die Ausführungs- und Adaptionslogik für die Petri-Netz Modelle definiert werden.

Voraussetzungen

  • Abgeschlossenes Vordiplom oder Master-Student in Informatik oder einer verwandten Studienrichtung
  • Gute Java Kenntnisse

Hilfreiche Kenntnisse (nicht zwingend erforderlich)

  • Sicherer Umgang mit Eclipse und SVN
  • Erfahrungen mit dem Eclipse Modeling Framework

Lernziele

  • Theoretische und praktische Kenntnisse zu Model Driven Engineering
  • Theoretische und praktische Kenntnisse zu Models@Run.time
  • Theoretische und praktische Kenntnisse mit Sprachen und Werkzeugen:
  • Eclipse Modeling Framework (EMF)
  • KerMeta
  • ATLAS Transformation Language (ATL)
  • AGG
  • Arbeiten im Team an einer komplexen Aufgabe
  • Grundlegende Fähigkeiten bei der Entwicklung von Modellierungssprachen

Prüfungsmodalitäten

Die Gesamtnote für das Modul setzt sich aus den Ergebnissen mehrerer prüfungsäquivalenter Studienleistungen zusammen, wobei die einzelnen Teilleistungen kompensierbar sind:

  • Seminar (30%):

  • 70% - schriftliche Ausarbeitung
  • 30% - Vortrag

  • Projekt (70%):

  • 50 % Projektumsetzung / Ergebnisse
  • 30 % Dokumentation / Abschlussbericht und -präsentation
  • 20 % Rücksprache