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Smart Services

Modul: -
Semester: Wintersemester 2007/2008
Art: SE (2 SWS)
LV-Nr.: 0435 L 750
Veranstalter: Albayrak, Hirsch
Themenvergabetermin: 22.10.2007j, FR 1057, 18:00

 

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Seminarthemen

  • ERSTELLUNG EINES RAUMMODELLS AUF BASIS VERTEILTEN KONTEXTINFORMATIONEN: Kontextsensitive Anwendungen verwenden unterschiedliche, aus Sensoren gewonnene Informationen. Diese sind jedoch meist nicht geeignet, direkt von der Anwendung weiter verwendet zu werden, müssen die Daten weiterverarbeitet und zu höherwertigen Informationen (Situationen) abgeleitet werden. Am Beispiel von Lokalisierungsinformationen, welche über verteilte Sensoren ermittelt werden, sollen allgemeine und wiederverwendbare Methoden und Konzepte auf der Basis existierender Ansätze (neuronale Netzte, Bayes'sche Netze oder Situationsgraphen) entwickelt werden, die die Ableitung von Situationsinformationen und Entwicklung eines Raummodells erlauben. Andreas Rieger
  • Regelsprachen und Inferenzsysteme des Semantic Web: Das Semantic Web kombiniert Methoden der symbolischen Wissensrepräsentation mit Techniken und Sprachen des WWW. Die Verfügbarkeit von Regel- und Inferenzsystemen zur symbolischen Wissensverarbeitung hat erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des Next Generation Internet. Mittlerweile stehen Dienstentwicklern eine Reihe von Inferenzsystemen zur Verfügung, die zumindest aus wissenschaftlicher Sicht nicht mehr als prototypisch bezeichnet werden können. Im Rahmen dieser Seminararbeit sollen die Regelsprachen und Inferenzsysteme des Semantic Web vorgestellt und bewertet werden. Hierbei sollen sowohl formale Aspekte wie Sprachumfang, Korrekt- und Vollständigkeit, als auch praktische Gesichtspunkte wie Bedienung, Schnittstellen und Integration in Webapplikationen behandelt werden. Nicolas Braun
  • GESTIK-BASIERTE INTERAKTION: Neben der Interaktion mit Maus und Tastatur nimmt die Verbreitung alternativer Eingabetechnologien wie Touchscreens, Trackpads, oder Sprache kontinuierlich zu. In diesem Kontext erhält auch die Interaktion per Gestik eine immer stärkere Bedeutung. Verschiedene Technologien wie Beschleunigungssensoren oder Bildverarbeitungsverfahren bieten hier unterschiedliche Möglichkeiten mit verschiedenen Stärken und Schwächen um gestikbasierte Interaktion zu ermöglichen. Ziel der Seminararbeit ist es den aktuellen Stand der Technik im Bereich der Gestikerkennung zu analysieren und einen Ãœberblick über den aktuellen Stand der Forschung auf diesem Gebiet zu geben. In diesem Rahmen sollen insbesondere die verschiedenen Techniken zur Gestikerkennung beschrieben und im Hinblick auf ihre Stärken, Schwächen und Anwendungsgebiete verglichen werden. Marco Blumendorf
  • DIALOGMODELLIERUNG MULTIMODALER SYSTEME: Allen interaktiven Systemen gemeinsam ist die Aufgabe mit dem Nutzer in einen Dialog zu treten um diesen bei der Erreichung seiner Ziele best-möglich zu unterstützen. Die Modellierung dieser Dialoge ist nicht immer trivial, da es meist verschiedene Wege gibt, das angestrebte Ziel zu erreichen und der Nutzer abhängig von Situation und persönlichen Präferenzen verschiedene Wege bevorzugt. Verschärft wird dieses Problem bei der Betrachtung multimodaler Systeme, da verschiedene Modalitäten wie sprach- oder grafische Nutzerschnittstellen unterschiedliche Dialogführungen voraussetzen. Im Rahmen dieser Seminararbeit sollen verschiedene Ansätze der Dialogmodellierung im Hinblick auf ihre Vor-/Nachteile und Anwendungsgebiete analysiert werden. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Analyse und Klassifikation modelbasierter Ansätze für die Erstellung multimodaler System. Marco Blumendorf
  • AUFGABENANALYSE ALS MITTEL ZUM ENTURF VON INTERAKTIVEN ANWENDUNGEN: Das Design von Bedienungsschnittstellen wird häufig losgelöst von der Anwendung betrachtet und ästhetische Ansprüche stehen oft im Vordergrund. Die Umsetzung einer einheitlichen und konsistenten Bedienung ist nur mit großem Aufwand über mehrere Geräte oder Modalitäten (Bspw. Sprachbedienung, Touchscreen, PDA oder Handy) zu gewährleisten. Insbesondere im intelligenten Haus der Zukunft sind durchgängige Bedienungskonzepte für jede interaktive Anwendung notwendig, die sich flexibel an die Gewohnheiten des Nutzers und die von Ihm bevorzugten Bedienungsprinzipien und Geräte anpassen können. Die Aufgabenanalyse ist eine etablierte Technik zur Aufgliederung der Nutzerziele in einem bestimmten Problembereich und kann auch für die Entwicklung von Bedienungsschnitt-stellen verwendet werden. Im Rahmen der Seminararbeit sollen aktuelle Ansätze und Werkzeuge der Aufgabenanalyse untersucht werden, mit denen interaktive Anwendungen analysiert und entworfen werden können. Abschließend soll die Seminararbeit ein Klassifikationsschema erarbeitet werden, mit dem sich diese Ansätze kategorisieren lassen. Sebastian Feuerstack
  • MULTIMODALE MENSCH-MASCHINE INTERAKTION – FUSION & FISSION: Komplexe elektronische Systeme spielen eine immer größere Rolle im Alltag. Heimelektronik wie Videorecorder zählen dabei ebenso zu solchen Systemen wie Navigationssysteme im Auto oder sehr fortgeschrittene Softwareprogramme, die auf Personal Computern installiert sind. Weil die Elektronik immer leistungsfähig wird, und in der Regel Softwarekomponenten die Kontrolle übernehmen, steigen auch ständig die Anforderungen an Benutzer, wenn sie derartige Systeme benutzen und ihr Funktionsangebot komplett einsetzen wollen. Neuartige Interaktionstechnologien wie multimodale Nutzerschnittstellen sollen helfen diesen Missstand zu beseitigen. Bevor dies jedoch Realität werden kann, sind verschiedene technische und konzeptionelle Probleme zu lösen. Ein Problem multimodaler System ist die nötige Aufteilung der Ausgaben des Systems auf verschiedene Modalitäten (Fission) und die Verarbeitung und Zusammenführung (teils widersprüchlicher) Eingaben des Nutzers (Fusion) über verschiedene Modalitäten. Im Rahmen dieser Seminararbeit sollen verschiedene Ansätze um das Problem der Fusion und Fission innerhalb multimodaler Anwendungen und System zu lösen recherchiert werden. Anschließend soll ein Klassifikationsschema erarbeitet werden, mit dem sich die gefunden Ansätze kategorisieren lassen. Marco Blumendorf
  • Privacy Enhancing Technologies (PETs): Privacy Enhancing Technologies stellen aufgrund von unzureichenden rechtlichen Bestimmungen derzeit praktisch die einzige Möglichkeit dar, persönliche Informationen online vor unerwünschten Zugriffen zu schützen. Diese Arbeit soll einen Ãœberblick und Vergleich der aktuell verfügbaren Tools und Forschungsansätze in diesem Gebiet liefern. Hierbei sollen vor allem architekturbasierte Ansätze wie Private Information Retrieval, Privacy-Preserving Data Mining und Enterprise Privacy Policies betrachtet werden. Richard Cissee
  • Social Network Analysis: Geschichte, Modelle (Modellierung als Graph, gerichtet/ungerichtet, Gewichte), numerische Karakteristiken (Ducrhmesser, Distanzen, Zusammenhangskomponenten, …), Analyse: Data Mining, Fallstudien (Veröffentlichungen finden, die einzelne, große soziale Netzwerke präsentieren). Jérôme Kunegis